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Geschichte und Geschichten

Bildstöcke der Erinnerung Dieser Bildstock ( ganz rechts im Bild) steht bei Max Heisler, auf der Straße nach Wiesau, er soll an den Standort der ersten Kirche in Gabersdorf erinnern. Deutlich zu sehen, die neue Kirche steht genau gegenüber.Bild in der Mitte, bei den KapellenhäusernDie Grafschaft Glatz war zur Zeit der Habsburger Monarchie stets ein katholisches Ländchen. Sie blieb es auch, als sie unter Friedrich dem Großen zu Preußen kam. So ist es nicht verwunderlich, daß sie in der Reformation und Gegenreformation viel gelitten hat. Viele Bildstöcke im Glatzer Land zeugen noch heute davon. Das Kreuz bei den Kapellenhäusern in Gabersdorf ist ein Beispiel dafür. Am 1. Dezember 1425 flohen viele Bewohner vor den Hussitten in Richtung Wartha. Einige konnten sich vor den Verfolgern, auf halber Strecke, im Gebüsch versteckten und wurden so gerettet. Zum Dank errichteten sie an der Stelle eine hölzerne Kapelle. Später entstanden dort Bauernhöfe und Häuser. Das Kreuz erinnert noch heute an dieses Ereignis. Die dortigen Anwesen nannte man die Kapellenhäuser. Mundartlich: "Die Kopallahoiser."Ein weiterer Bildstock stand im Oberdorf, oberhalb dem Bauernhof August Welzel, auf der linken Seite vor Schütt Otto.Es wird vermutet, daß er zur Erinnerung an die weiter unten in der Mulde gelegnen Mühle stehen soll. Sie lag direkt am Dorfbach der vom Oberdorf kommt. In den Aufzeichnungen, eines unbekannten Gabersdorfers, aus dem Büchlein des Kaufmann Böhm heißt es: "Am 6.Novembris 1632 kamen plötzlich säxische Reuter (Reiter) aus dem dürren Waltersdorf ( Rothwaltersdorf) und überfielen das kalte Vobrich (Vorwerk) dessen Besitzer Kaspar von Zischwitz, der schon seit 7 Jahren auf seinem wohlverwahrten, letzten Waldvorwerk im Behmischen Walde (Böhmischer Wald/mundartlich Biehmscher Waald) saß. Die Saxen bedrängten den ganzen Winter die Bewohner des Oberdorfes, von denen fast alle nach dem wohlverwahrten Wiltsch flüchteten. Die Saxen zerstörten dabei die Wasserkunst der Mühle, so daß das Wasser gen Waltersdorf abfloß und die obere Mühle net mehr mahlen konnte. Am Tage nach Drei König 1633 überfiel Christoph Pittner (Bittner), der junge (Sohn) das kalte Vobrich und machte 14 der Schinderreiter (Saxen) nieder. Doch gelang es einem der feindlichen Reiter noch eine Scheuer abzubrennen, so daß bei starkem Winde bald das ganze Vobrich abbrennet war. Und wenn es so sein mußte, wenige Tage darauf auch die obere Mühl, welche leer und verlassen gestanden war, aus nicht bekannter Ursache abbrennet."Soweit der Bericht im überlieferten Text. Aus diesen Zeilen läßt sich der Schluß verdeutlichen, daß der Lauf der bekannten "Baache" nicht immer so gewesen ist. Vielleicht haben Sie davon schon einiges auf der Startseite gelesen?

Kreuz bei den Kapellenhäusern